Notgroschen Rechner: Ihre eiserne Reserve im Check

Wie krisensicher sind Ihre Finanzen? Ermitteln Sie mit unserem Tool sofort, wie viele Monate Sie ohne Einkommen überbrücken können.

Ihre Reserve reicht für

0 Monate

ohne weiteres Einkommen.

Häufig gestellte Fragen zum Notgroschen und zur finanziellen Reserve

1. Wie hoch sollte ein Notgroschen im Idealfall sein?

In der Finanzwelt gilt die Faustregel, dass ein Notgroschen etwa drei bis sechs Netto-Monatsausgaben abdecken sollte. Die exakte Höhe hängt jedoch stark von Ihrer individuellen Lebenssituation ab. Angestellte mit einem sehr sicheren Arbeitsplatz kommen oft mit drei Monaten aus, während Selbstständige, Freiberufler oder Hausbesitzer eher eine Reserve für sechs bis zwölf Monate anstreben sollten. Unser Notgroschen-Rechner hilft Ihnen dabei, verschiedene Szenarien (Basisschutz bis maximale Sicherheit) zu kalkulieren, damit Sie auch bei unvorhersehbaren Ereignissen wie einer längeren Krankheit oder dem Ausfall wichtiger Haushaltsgeräte finanziell handlungsfähig bleiben.

2. Wo sollte man seine eiserne Reserve am besten parken?

Die wichtigste Eigenschaft eines Notgroschens ist die sofortige Verfügbarkeit (Liquidität). Daher gehört dieses Geld nicht in langfristige Anlagen wie Aktien, ETFs oder Kryptowährungen, da diese im Krisenfall im Wert gesunken sein könnten. Ein Tagesgeldkonto ist der ideale Ort für Ihren Notgroschen: Es bietet eine strikte Trennung vom Girokonto (verhindert Impulskäufe), ist täglich verfügbar und wirft in der Regel zumindest kleine Zinsen ab. Achten Sie darauf, dass die Bank der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt, um die Sicherheit Ihres Kapitals in Deutschland zu gewährleisten.

3. Wann darf ich meinen Notgroschen eigentlich anfassen?

Der Notgroschen ist ausschließlich für echte Notfälle reserviert. Dazu zählen beispielsweise eine teure Autoreparatur, die für den Arbeitsweg notwendig ist, eine defekte Waschmaschine oder plötzliche Einkommensverluste. Er ist ausdrücklich kein Sparkonto für den nächsten Urlaub, ein neues Smartphone oder geplante Anschaffungen. Eine klare Definition, was für Sie ein „Notfall“ ist, schützt Sie davor, die mühsam angesparte Reserve für Konsumzwecke aufzubrauchen. Sobald Sie Geld entnommen haben, sollte die Priorität darauf liegen, diesen Puffer so schnell wie möglich wieder auf das ursprüngliche Zielniveau aufzufüllen.

4. Sollte ich erst Schulden abzahlen oder erst den Notgroschen aufbauen?

Dies ist eine Abwägungsfrage. Grundsätzlich ist es mathematisch sinnvoll, teure Kredite (wie Dispokredite oder Kreditkartenschulden) zuerst zu tilgen, da die Kreditzinsen fast immer höher sind als die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto. Dennoch empfehlen viele Finanzexperten, parallel einen „Mini-Notgroschen“ von etwa 1.000 Euro aufzubauen, während man Schulden tilgt. Dies verhindert, dass Sie bei der kleinsten ungeplanten Ausgabe sofort wieder neue Schulden aufnehmen müssen. Sobald die teuren Kredite abbezahlt sind, sollte der volle Fokus auf dem Ausbau der Reserve auf die empfohlenen drei bis sechs Monatsausgaben liegen.

5. Wie wirkt sich die Inflation auf meine eiserne Reserve aus?

Da der Notgroschen auf einem liquiden Konto liegt, ist er der Inflation ausgesetzt. Bei einer hohen Inflationsrate sinkt die reale Kaufkraft Ihres Puffers über die Zeit. Das bedeutet: Was heute als Reserve für drei Monate reicht, könnte in fünf Jahren nur noch für zweieinhalb Monate genügen. Es ist daher ratsam, die Zielsumme Ihres Notgroschens einmal jährlich mit unserem Rechner zu überprüfen und an Ihre aktuellen Lebenshaltungskosten anzupassen. Dennoch gilt: Die Sicherheit und Verfügbarkeit des Notgroschens ist wichtiger als der Inflationsschutz. Er ist eine Versicherung, keine Renditeanlage.

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